Wie ich zum Urbex gekommen bin – erzählt eure Geschichte!

Nicht mein erster Lost Place, aber einer meiner ersten: Die verlassene JVA
1 723

Leider spannt mich meine Arbeit derzeit enorm ein – was man daran merkt dass mein Blog ein wenig eingeschlafen ist. Das soll sich aber schnellstmöglich wieder ändern. Ich habe mitbekommen, dass sich meine Fanseite auf Facebook langsam in Richtung 4000 Fans bewegt, was mich schon ein wenig stolz macht. Und deswegen möchte ich euch ein wenig besser kennenlernen. Die Leute, die meine Beiträge lesen, die Kommentieren, die mir folgen, die meine Bilder liken. Deshalb seid ihr jetzt mal dran!

Ich möchte gerne wissen wir ihr zum Urbexen gekommen seid. Wie habt ihr Lost Places für euch entdeckt? Ich mein, niemand ist einfach so in ein verlassenes Gebäude reingestolpert und hatte seine Kamera zufällig dabei. Oder war es doch so? Ich würde gerne erfahren wie ihr dazu gekommen seid. Vielleicht habt ihr ja Bilder im Netz gesehen und dachtet euch: „Oh, das find ich schön. Sowas würde ich auch gerne machen“. Oder so ähnlich. Jeder hat ja irgendwie eine andere Geschichte zu erzählen – und ich gebe euch jetzt die Bühne in den Kommentaren, wo ihr gerne schreiben könnt, wie ihr zum Urbexen gekommen seid. Erzählt einfach, wie es für euch war, vielleicht auch was ihr euch zuerst angesehen habt. All das, was dazu gehört!

Und so bin ich zum Urban Exploration gekommen

Ich möchte natürlich den Anfang machen. Einige von euch kennen meine Geschichte schon, weil sie vielleicht mal die „Über mich“-Seite gelesen geöffnet haben. Oder den ersten Beitrag des Blogs kennen. Aber ich möchte hier natürlich auch schreiben wie ich zum Urbexen gekommen bin und wie sich das ganze dann bei mir entwickelt hat. Und ihr schreibt dann fleißig in die Kommentare, wie es bei euch war!

Ich saß Abends mit 3 Freunden zusammen, wir wollten eigentlich nur Fussball gucken und einen gemütlichen Abend machen. Dann meinte der Gastgeber, dass noch 2 weitere Freunde von ihm unterwegs sind und dazukommen. Einer erzählte dann, er hätte Mittags beim Pilze sammeln – ja, sowas tun manche Menschen tatsächlich! – einen Bunker gefunden und mal reingeschaut. Ich glaube nichtmal dass der Bunker das interessante war, sondern der Fakt, dass er direkt bei einem ehemaligen KZ hier in Wuppertal war. Genau dort, wo heute ein KZ-Denkmal steht und sich früher ein Konzentrationslager befand. Heute ist dort eine Firma angesiedelt. Aber ein Mahnmal erinnert noch immer an die Zeiten von früher. Also haben wir uns Geschichten erzählt, was alles passieren kann, was man vielleicht dort vorfindet. Die Gedanken reichten von Geistern über Leichen bis hin zum Bernsteinzimmer.

Und dann haben wir uns entschieden Nachts, in der Dunkelheit, dort hin zu fahren. Heute würde ich es mir zweimal überlegen. Denn verlassene Orte und Dunkelheit ist nicht so prickelnd. Nicht wegen der Angst (Ja, die war natürlich vorhanden), sondern wegen der Gefahr. Man weiß ja nicht was einem erwartet und man weiß ja auch nicht was passiert und was dort für Gefahren lauern. Also lieber nicht nochmal machen. Wir haben es trotzdem gemacht, unseren Mut zusammen gefasst und sind los.

Nicht mein erster Lost Place, aber einer meiner ersten: Die verlassene JVA
Nicht mein erster Lost Place, aber einer meiner ersten: Die verlassene JVA

Vor Ort sind wir dann reingeklettert, bestückt mit Taschenlampen damit wir wenigstens ein wenig Licht haben, und haben uns umgeschaut. Es war kein richtiger Bunker, die Recherchen später haben ergeben dass es sich um einen Fernmeldestollen handelt. Vorzufinden war dort ein alter Tisch und ein alter Stuhl, aber nur noch die metallischen Überreste weil das Holz schon vermodert war. Der Stollen bei Kemna in Wuppertal war wirklich klein. Und schon haben wir uns auch wieder auf dem Rückweg gemacht.

Dann hat uns das Fieber gepackt. Das Adrenalin. Die Stille. Und alles was dazu gehört. Wir haben uns eine Woche später wieder getroffen und haben geschaut, was es sonst noch für verlassene Gebäude in der Umgebung gibt. Gefunden haben wir dann das verlassene Krankenhaus in Aprath, die bekannte „Aprather Klinik“, welche ja unter den Urbexern recht bekannt ist, aber auch schon viel Vandalismus erleben musste. Eine Kamera hatte ich derzeit noch nicht und mit der „Kunst“ habe ich mich leider noch nicht auseinander gesetzt. Aber es fing langsam an, dass ich auf Facebook entsprechende Gruppen beigetreten bin, um Bilder von Lost Places zu sehen. Und kurze Zeit später hatte ich mir dann auch meine Sony SLT-58 gekauft, die ich heute noch im Einsatz habe. Und schon war es um mich geschehen. Ich wurde zum Urbexer.

Jetzt bist du dran!

Ich möchte gerne wissen wie du zum Urbexing gekommen bist, wieso du dich in Lost Places rumtreibst und was deine erste Erfahrung war. Wie war das Gefühl als du den ersten Lost Place besucht hast? Welche Location war es (wenn du sie verraten kannst/willst)? Mich würde die Geschichte interessieren, wie du dazu gekommen bist – also hau in die Tasten und schreib mir deine Geschichte in die Kommentare!

Empfange ab sofort meinen Newsletter
Bekomme die neusten Lost Places direkt in dein Postfach!
Ich verschicke keinen Spam und gebe deine Daten nicht weiter. Außerdem kannst du dich jederzeit austragen.
Möchtest du noch mehr lesen?
1 Kommentar
  1. Jacky schreibt:

    Hallo!
    Hoffe das ist richtig hier
    Ich war als Kind schon fasziniert von verlassenen und kaputten Häusern. Vor vier Jahren hab ich dann wieder die Fotografie für mich entdeckt und kurze Zeit darauf im Facebook mein ersten Lost Place gesehen das mich gleich in Bann gezogen hat. Diese hab ich dann Anfang 2016 besucht und auf meiner Canon festgehalten und mit stolz auf meiner Seite veröffentlicht. Ist jetzt noch mein lieblings lost. Seitdem könnte ich jeden Tag solch schöne Orte besuchen, nur leider muss auch ich mein Geld verdienen, also bleibt nur das Wochenende und leider nicht jedes.

Hinterlasse ein Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht