Die drei wichtigsten Utensilien für Urbexer

2 3.069

Vorbereitung ist alles! Wer auf eine Urban Exploration geht, bereitet sich natürlich ordentlich vorbereiten, Adressen raussuchen und so weiter. Aber auch der Rucksack oder die Tasche muss gepackt werden. Doch was nimmt man am besten mit? Das Equipment eines Urbexers richtet sich natürlich an die Location. Doch was gehört immer in den Rucksack und ist praktisch unverzichtbar?

Es gibt Dinge, die man immer dabei hat, auch als Urbexer. Wichtig ist nur, dass man weiß, um welches unverzichtbare Equipment es sich handelt. Wir möchten dir drei Dinge nennen, die immer in deinen Rucksack gehören, wenn du dich auf eine Urban Exploration vorbereitest oder auch, wenn du spontan auf die Reise gehst um Lost Places zu erkunden.

1) Die Taschenlampe

Jeder Urbexer kennt es: Man betritt einen Lost Place – egal wie magisch oder langweilig er seien mag: Es gibt immer dunkle Ecken. Auch wenn man meistens am Tage in Lost Places geht, wo es noch Hell ist, so muss das nicht heißen dass auch überall Licht hinein gelangt. Wenn ich mich jetzt einfach mal an eine alte Villa zurück erinnere, dann muss ich schmunzeln. Überall waren Fenster. Doch im Keller? Da gab es sehr wohl dunkle Ecken, wo wir die Taschenlampe gut hätten gebrauchen können. Leider haben wir sie nicht mitgenommen.

Auch zu beachten ist, dass die Batterien voll sind und natürlich immer Reserve mitgenommen werden sollte. Nichts ist schlechter als wenn in einer dunklen Ecke die Batterien ausgehen und nicht gewechselt werden können. Im Idealfall besitzt du eine Akku-Taschenlampe mit ordentlich Leuchtkraft und einer super Akkuleistung. An dieser Stelle kann ich die Taschenlampen von LED Lenser nur empfehlen! Top-Akkuleistung, Top-Lichtleistung! Eine echte Empfehlung! Auch sehr zu empfehlen ist eine Stirnlampe, denn so hat man die Hände immer frei!

2) Handschuhe

Für mich praktisch unverzichtbar sind Handschuhe! Denn du weißt nie in was du greifst! Da du an einem verlassenen Ort bist, kann sich dort praktisch alles befinden. Alleine aus Hygienischen Gründen ist es keine gute Idee auf Handschuhe zu verzichten! Allerdings ist es nicht nur der hygienische Grund, sondern eben auch der Grund der eigenen Sauberkeit und der Sicherung. Ich finde, dass, wenn man schon Klettern muss, mit Handschuhen einen deutlich besseren Halt hat, sofern man die richtigen wählt.

Auch um Verletzungen vorzubeugen sind Handschuhe eine gute Wahl, denn wenn du dich irgendwo stößt oder irgendwo in einem Zaun hängen bleibst, leidet nicht zuerst deine Haut, sondern erst deine Handschuhe. Das kann Schmerzen vorbeugen!

3) Trinkflasche und ein Getränk

In deinen Rucksack sollte unbedingt eine Trinkflasche und ein Getränk. Manchmal verbringt man länger als Gedacht und geplant in einem Lost Place. Manchmal gibt es eben mehr zu sehen, man schießt mehr Fotos, man dreht mehr Videos – und schon vergehen ein paar Stunden ohne dass du auch nur einen Schluck getrunken hast. Das ist mir auch schon passiert – und was passiert dann? Man bekommt einen höllischen Durst, die Lust in dem Lost Place zu bleiben und die Tour fortzusetzen sinkt. Und das führt meistens dazu, dass man seinen Spaß unterbricht und die Tour abbricht. Und das ist ja nicht das Ziel was du verfolgst. Daher empfehle ich dir, immer eine Trinkflasche mit einem Getränk, im Idealfall Wasser, denn alles andere macht nur noch mehr Durst.

Empfange ab sofort meinen Newsletter
Bekomme die neusten Lost Places direkt in dein Postfach!
Ich verschicke keinen Spam und gebe deine Daten nicht weiter. Außerdem kannst du dich jederzeit austragen.
Möchtest du noch mehr lesen?
2 Kommentare
  1. Axel Savelsberg schreibt:

    Hallo Christian,
    Du betreibst eine interessante Seite. 🙂
    Als erfahrener Urbexer möchte ich auch meinen Senf zu den benötigten Utensilien dazugeben:
    Ich nehme natürlich immer ein Handy mit und checke den Empfang zum Netz, bevor ich eine Location betrete. Auf meinen Touren ist mir schon so Einiges passiert, Hilfe brauchte ich aber bisher noch nicht zu holen. Aber ich bin im „Camp H.“ in ein zugewachsenes Erdloch auf einer Wiese getreten und habe mir den Knöchel übel verstaucht. Wäre der Fuss gebrochen gewesen, wäre ich wohl nicht aus eigener Kraft zum Auto zurückgekommen.
    Des Weiteren trage ich inzwischen eine Bundeswehrhose (besonders dichter Stoff), die ich über dem Schuh zubinde, oder mit einem Gummi dicht abschliesse. Auch können lange Ärmel (Longshirt) nicht schaden. Ich habe schon einige Zecken und einmal sogar Borreliose mitgebracht, und das kann man sich wirklich sparen.
    Ebenfalls sind inzwischen Sicherheitsschuhe der Klasse S3 (durchtrittsicher, wasserdicht) mein ständiger Begleiter. In der Location „Manoir DP“ lag ein Brett mit Nägeln auf dem Boden herum, in das ich getreten bin. Zum Glück habe ich es gemerkt, habe jetzt ein Loch im Schuh, aber keine Verletzung. Das kann böse enden, Infektionen oder Tetanus sind hier Thema. Tritt man in stehendes Wasser, kann man sich schnell Pilze in den Schuh holen. Auch davor schützt dieser Schuh.
    Besuche doch gerne mal meine FB Seite, hier habe ich einige Orte dokumentiert, die ich besucht habe. Vielleicht können wir uns mal austauschen.

    1. J0SH1X schreibt:

      Hi, ich gehe jetzt mal stark davon aus dass du Camp H irgentwo bei aachen meinst da laufen so viele leute immer rum dass man sich da kleine gedanken machen muss (da haben welche mal ihren Geburstag gefeiert oder einfach auf dem platz gesessen und ein Feuer gemacht und sowas

Hinterlasse ein Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht