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Woran du beim Kauf deines Foto-Equipments nicht sparen darfst

Fotografie ist ein teures Hobby – da kommt man schnell auf den Gedanken dass man hier und dort etwas sparen kann, indem man zum Beispiel Equipment von Drittherstellern kauft. Das ist auch erstmal kein falscher Gedanke, jedoch sollte man wissen von welcher Marke man beruhigt etwas kaufen kann und von welcher nicht. Ich nenne in diesem Beitrag natürlich keine Marken, sondern möchte dir grundlegende Tipps geben, woran du als Fotograf nicht sparen darfst, wenn es um deine Ausrüstung geht.

Geld ist ein leidiges Thema, besonders wenn man ein so teures Hobby hat wie wir. In seine Foto-Ausrüstung kann man schon Summen stecken, mit denen man sich schnell mal einen Kleinwagen kaufen kann. Aber wir lieben dieses Hobby. Und sind auch bereit gutes Geld dafür zu bezahlen. An einigen Stellen kann man natürlich sparen, an anderen wiederum sollte man das nicht tun. Und an welchen Stellen du als Fotograf oder Hobbyfotograf nicht sparen solltest, das zeige ich hier im Beitrag.

Akkus: Dein wichtigster Begleiter!

Akkus sind ein wichtiges Thema an denen man nicht sparen sollte. Ich selber kenne es: Man ist unterwegs, der Akku ist fast am Ende, man möchte wechseln. Und wenn man dann keinen hochwertigen Akku hat, dann steht man auch wieder schnell ohne Strom da und man kann sein Shooting oder seine Tour vergessen. Deswegen empfehle ich immer, lieber etwas mehr Euros in Akkus zu investieren, statt in billig verarbeitete Akkus, die in irgendwelchen Hinterzimmern zusammengeklebt werden. Gerade wenn man über Google nach Akkus für seine Kamera (oder sonstiges Equipment) sucht, wird man schnell nach China-Akkus fündig, die von der Qualität einfach nicht dem entsprechen, was wir hier in Deutschland gewohnt sind und die nicht die Kapazität haben, die man sich wünscht. Also lieber ein paar mehr Euros in vernünftige Akkus – am besten vom Originalhersteller – investieren und lange Zeit spaß dran haben!

Das Stativ

Eigentlich bin ich bisher mit dem AmazonBasics Kugelkopf-Stativ sehr zufrieden, bin aber schon am überlegen mir ein neues zu kaufen. Als ich mich wieder mit der Fotografie beschäftigt habe, wollte ich natürlich auch sparen, wer wusste denn auch schon wie lange ich diesmal dabei bleibe? Also habe ich mir kein Manfrotto Stativ oder eines von Vanguard gekauft, sondern das von AmazonBasics. Es hatte aber auch sehr gute Rezensionen, die – nebenbei bemerkt – wirklich echt sind. Ich selber besitze es ja und finde das Stativ wirklich gut für den Preis.

Ein Stativ sollte stabil sein, gut verarbeitet sein und möglichst lange halten
Ein Stativ sollte stabil sein, gut verarbeitet sein und möglichst lange halten

Allerdings habe ich bei meiner Foto-Tour durch Hamburg bemerkt, dass es dann doch bessere gibt. Klar, die kosten dann auch ein paar mehr Euros, allerdings bekommt man dann auch mehr Qualität. Und da schaue ich derzeit einfach, das ein gutes Stativ für meine Bedürfnisse ist, was ich gerne haben möchte (derzeit eher ein etwas größeres) und wie viel ich investieren kann. Letztlich bekommt man das, wofür man auch bezahlt. Und wenn man für ein gutes Marken-Stativ gutes Geld hinlegt, hat man auch ein paar Jahre was davon. Nicht wie bei den Alu-Stativen für 15-20 Euro, mit denen viele von uns angefangen haben – ich natürlich eingeschlossen.

Das Objektiv: Der Motor deiner Kamera

Ich habe irgendwo mal folgendes gelesen: „Der Body ist die Karosserie, das Objektiv ist der Motor“. Und es stimmt: Der Kamerabody kann nämlich nur so gute Fotos schießen wie das Objektiv es zulässt. Deswegen empfehle ich, lieber ein wenig mehr Geld in Objektive investieren, die dann auch ein knackscharfes Bild liefern können. Die Kamera ist nämlich nur in den seltensten Fällen der Grund dafür, dass ein Bild nicht wirklich scharf ist. Auch wenn man es oft meinen mag. Aber ich habe mir auch schon mehrfach sagen lassen, dass meine Sony SLT-A58 gut ist, ich aber mal ein anderes Objektiv verwenden sollte. Und es ist wirklich so: Das Sigma 10-20 F3.5 liefert wirklich scharfe Bilder. Mal schauen, ob ich mir als nächstes noch ein Sigma hole, denn die Portraitfotos die ich bisher gemacht habe, sind zwar gut, aber nicht dass was ich mir vorstelle. Auch wenn das Sony 35mm F1.8 und das Sony 50mm F1.8 wirklich gute Rezensionen hat und mich für den Preis wirklich zufrieden stellt, möchte ich doch ein wenig mehr Schärfe. Aber dazu in einem anderem Beitrag mal mehr.

Ich selber habe eingesehen dass man mehr Geld in ein Objektiv investieren sollte. Der Kamerabody macht hinterher nur noch Nuancen aus. Das habe ich mittlerweile auch verstanden und werde erst einmal mehr Geld in Objektive investieren, bevor ich dann loslege und mir eine andere Kamera kaufe. Dann aber auch mit Alpha-Bajonett, damit meine Objektive weiter genutzt werden können. Oder halt mit E-Mount mit einem Adapter. Mal schauen.

Festplatten

Ich hasse dieses Thema: Festplatten. Immer wieder gehen sie kaputt. Immer wieder gehen Dateien verloren. Deswegen speichere ich meine Fotos nicht nur auf einer externen Festplatte, sondern lege sie zudem noch in eine Cloud ab, wo sie niemals verloren gehen können. Hierzu eignet sich übrigens die Amazon-Cloud sehr gut, ebenso wie Google Drive oder auch eine private Cloud. Aber: An Festplatten sollte man auch nicht sparen.

Die Festplatte: Alle Bilder sind drauf gesichert, deswegen sollte man an ihr nicht sparen
Die Festplatte: Alle Bilder sind drauf gesichert, deswegen sollte man an ihr nicht sparen

Ich besitze eine externe Festplatte von WesterDigital mit 1TB Speichergröße. Das reicht erstmal. Wichtig ist für mich nämlich erstmal dass die Bilder gesichert sind und ich eine Festplatte habe die ich mitnehmen kann. Das war in Hamburg schon ganz praktisch, als ich direkt mit der Bearbeitung der Fotos anfangen konnte und sich am Workflow bzw. „Speicherflow“ nichts geändert hat. Als nächstes möchte ich mir aber schon eine externe SSD zulegen, damit ich nicht nur schneller zugreifen kann, sondern die Daten auch beim Transport sicherer sind. Aber mal sehen was die Zukunft bringt, für welche Marke ich mich dann entscheide und was es dann so auf dem Markt gibt.

Der Fotorucksack oder die Fototasche

Ich finde dass dies auch so ein Thema ist, an dem man nicht sparen sollte. Denn: Der Fotorucksack bzw. die Fototasche ist das, wo du deine Kamera und deine Objektive mit transportierst. Und hier kommen gleich zwei Dinge zum Vorschein: Auf der einen Seite sind die teureren Rucksäcke nicht nur besser gepolstert, sondern auch besser gepolstert. Wirklich! Denn: Dein Equipment ist schon eine gute Stange Geld wert, weshalb die Ausrüstung auch gut transportiert werden sollte, ohne das etwas verrutscht und ohne dass wenn du – gerade als Urbexer sehr wichtig! – irgendwo aneckst, dass direkt etwas im Rucksack kaputt geht. Stell dir vor, du bist in einem Lost Places und eckst irgendwo an – dann sollte der Rucksack gut genug gepolstert sein, dass deine Kamera und deine Objektive, aber auch Filter und anderes Zubehör, nicht zu schaden kommen.

Ein Fotorucksack transportiert deine Ausrüstung - spare niemals an ihm!
Ein Fotorucksack transportiert deine Ausrüstung – spare niemals an ihm!

Zudem sind gute Fotorucksäcke und auch gute Fototaschen bequem zu tragen. Besonders muss man hier die Rucksäcke rausnehmen, weil man in ihnen ja auch deutlich mehr transportiert. Hier sollte man nicht sparen, denn das Gewicht einer anständigen Fotoausrüstung ist nicht zu verachten. Und da kommt unsere Gesundheit mit ins Spiel, denn unser Rücken trägt das ganze Gewicht – teilweise einen ganzen Tag lang, je nachdem wie lange man unterwegs ist. Deswegen sollte ein guter Fotorucksack gut am Rücken gepolstert sein, einen sehr guten Tragekomfort bieten und das Gewicht ordentlich verteilen, damit nicht alles auf dem Rücken lastet! Lieber nicht sparen und keine Rückenschmerzen bekommen!

Über Christian

Begeistert von Lost Places, Fotografie und Videografie - alles miteinander zu verbinden ist mein großes Hobby! Mit Lost-Place.org betreibe ich einen Blog rund um Lost Places, wo ich aber nicht nur meine Fotos und Videos veröffentlichen möchte, sondern auch gerne Tipps zu Lost Places gebe.

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