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5 Dinge, die ich an der Fotografie liebe!

Es gibt tausende Gründe, warum man fotografiert und jeder Fotograf hat seine eigenen. Egal ob beruflicher Profi-Fotograf oder Hobby-Fotograf. Jeder der seine Kamera in die Hand nimmt, damit loszieht und Bilder schießt, hat Gründe dafür. Es gibt Dinge – ich will es nicht „Vorteile“ nennen, sondern schöne Dinge, die zur Fotografie gehören. Einfach weil es ein Teil dessen ist. Ich möchte dir hier 5 Dinge aufzeigen, die ich geil an der Fotografie finde.

Wahrscheinlich gilt für dich auch der ein oder andere Punkt in diesem Beitrag, der dir an der Fotografie super gefällt. Vielleicht fallen dir aber auch noch viele weitere ein. Diese darfst du dann gerne in meine Kommentare reinsetzen. Doch warum fotografiere ich eigentlich und was gefällt mir an der Fotografie so gut? Ich möchte es dir sagen.

1. Du kommst raus und gewinnst enorm viele Eindrücke

Bevor ich mit der Fotografie angefangen habe, war ich zwar schon oft draußen mit Freunden unterwegs, doch so richtig habe ich die Umwelt nicht wahrgenommen. Heute ziehe ich gerne mit der Kamera los – auch wenn es einfach nur durch meinen Wohnort Wuppertal ist – und halte die Augen offen. Einfach weil ich so viele Eindrücke wie möglich festhalten möchte. Ja, das gelingt nicht immer. Aber: Du gewinnst ziemlich viele Eindrücke.

Als Beispiel kann ich eine Foto-Tour durch Barcelona nennen, die ich im letzten Jahr angetreten habe. Kurzerhand habe ich mich entschieden ein paar Tage nach Barcelona zu fliegen und mir die Stadt anzuschauen. Dabei durfte natürlich meine Kamera nicht fehlen. Vor Ort bin ich so viel zu Fuß gegangen wie ich es sonst wohl nicht gemacht hätte. Einfach weil ich so viel wie möglich von der Stadt sehen wollte. Und weil ich immer auf der Suche nach einem Motiv war.

Als Profi-Fotograf und auch als Hobby-Fotograf gewinnt man so viele Eindrücke von den Orten an denen man ist und an denen man hinreist. Man setzt sich auch ganz anders damit auseinander und beschäftigt sich mit den Umgebungen. Weil man „fotografisch denkt“. Man schaut wie man was in Szene setzen kann. Das macht man als Nicht-Fotograf nicht.

Eindrücke in der eigenen Stadt gewinnen
Eindrücke in der eigenen Stadt gewinnen

2. Fotografie ist extrem vielseitig

Jeder hat seinen eigenen Geschmack und Vorlieben – das zählt nicht nur beim Modestil, sondern auch in der Fotografie. Ich zum Beispiel fotografiere unglaublich gerne verlassene Gebäude. Ruinen. Einfach weil ich die „Schönheit des Verfalls“ liebe. Das wiederum mögen vielleicht andere nicht. Dafür mögen andere Fotografen wiederum andere Stile und andere Motive. Ich liebe es natürlich auch Landschaften zu fotografieren und gehe mittlerweile oft raus um Landschaftsaufnahmen oder auch Architektur-Aufnahmen zu machen. Weil ich meinen Spaß daran gefunden habe.

An Dingen an denen ich Spaß habe, gibt es viele Leute die daran keinen Spaß haben. Sie haben dafür andere Vorlieben und lieben es andere Dinge zu fotografieren. Zum Beispiel Porträts oder Autos. Und das finde ich an der Fotografie geil: Man hat ein gemeinsames Hobby, welches aber so vielseitig ist, dass uns doch die Fotografie miteinander verbindet.

Es gibt viele Blickwinkel - wie hier: Das Wasserschloss im Hintergrund
Es gibt viele Blickwinkel – wie hier: Das Wasserschloss im Hintergrund

3. Es gibt tausende Blickwinkel

Ich habe schon häufiger Fotos von verlassenen Gebäuden gesehen, in denen ich selber schon war. Und diese Fotos zeigten dann Motive, die ich auch fotografiert habe aus einem völlig anderen Blickwinkel. Und da wird es spannend! Wenn es nur ein Motiv gibt, gibt es trotzdem hunderte von Blickwinkel. Die alle die gesamte Darstellung und Szenerie verändern können. Und das obwohl es sich um ein und das selbe Motiv handelt.

Und selbst wenn du diesen Blickwinkel nicht wahrnimmst, so kann ihn jemand anderes wahrnehmen und mit seiner Kamera einfangen. Es hat also wieder etwas mit Vielseitigkeit zu tun, der Punkt 3 auf meiner Liste.

4. Du hast schöne Erinnerungen

Laut Adobe Lightroom habe ich schon mehr als 3500 Fotos geschossen. Okay, einige davon sind doppelt bzw. mehrfach von einem Motiv, dafür andere Belichtungseinstellungen, andere Perspektive. Aber selbst wenn es in den vergangenen zwei Jahren, seitdem ich wieder aktiv fotografiere, nur 1000 Fotos wären (oder weniger), hat man schöne Erinnerungen. Ich kann bei so gut wie allen Fotos erzählen wo dieses Foto aufgenommen wurde. Ich kann mich auch bei eigentlich allen Fotos an die Situationen erinnern.

Wer fotografiert, hat am Ende nicht nur schöne Bilder, sondern auch schöne Erinnerungen. In denen sollte man ruhig ab und zu schwelgen. Einfach mal den Lightroom-Katalog öffnen, in die Bibliothek gehen und sich die Fotos die man geschossen hat ansehen. Einfach mal darüber nachdenken, wie der Tag denn eigentlich so war, was man erlebt hatte. Ich wette mit dir, du kannst dich auch so gut wie an jedes einzelne Foto und seine Entstehungsgeschichte erinnern. Wieso auch nicht? Immerhin hast du dir die Zeit genommen ein Foto zu schießen – und vorher dir noch Gedanken gemacht, wie du das Motiv in Szene setzt.

Eine Erinnerung für immer: Meine Reise nach Barcelona
Eine Erinnerung für immer: Meine Reise nach Barcelona

5. Du hast Zeit für dich

Fotografie ist ein sehr zeitintensives Hobby. Man nimmt sich seine Kamera und geht Fotos schießen. Das machst du ja nicht „mal eben“, sondern planst du vielleicht auch den ein oder anderen Spot. Du musst dein Equipment zusammenpacken, du musst die Akkus vorher aufladen. Dann gehts los. Und dann hast du die blaue Stunde und die goldene Stunde. Bei beidem handelt es sich um ein Zeitfenster, welches man sich nehmen muss. Und wenn man keine genauen Spots hat, dann zieht man los, versucht es auf gut Glück. Sucht nach Spots die man noch nicht kannte, die sich aber perfekt eignen zum fotografieren. Das kostet noch viel mehr Zeit.

Selbst wenn man Spots hat: Man ist nicht vor Ort, hält die Kamera drauf und verschwindet wieder. Auf meinen Fototouren, zum Beispiel durch Hamburg, habe ich gesehen dass es viel mehr ist. An einem Spot hält man sich gut und gerne schon ein wenig auf. Teilweise haben wir an nur einem Spot locker eine halbe Stunde bis Stunde gestanden. Die Kamera neu ausgerichtet, vielleicht den Blickwinkel verändert, die Einstellungen angepasst. Alles für „das perfekte Foto“. Auf einer Foto-Tour ist man schon einige Zeit unterwegs.

Für mein Hobby nehme ich mir Zeit - und währenddessen Zeit für mich
Für mein Hobby nehme ich mir Zeit – und währenddessen Zeit für mich

Und diese Zeit kann man prima nutzen. Für sich und zum nachdenken. Ich mag es zum Beispiel auch mal ungestört unterwegs zu sein. Die Fotos die ich bisher in Wuppertal geschossen habe, bei denen war ich alleine unterwegs und war somit für mich. Ich genieße das, auch einfach mal ungestört zu sein. Seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Sich nicht unterhalten zu müssen weil man zu zweit unterwegs ist. Man kann über vieles nachdenken und sich über vieles den Kopf zerbrechen auf dem Weg zur Fotolocation. Auch am Fotospot selber kann man natürlich über alles mögliche nachdenken, doch sollte man sich schon auf die Fotografie konzentrieren, damit die Bilder gelingen.

Über Christian

Begeistert von Lost Places, Fotografie und Videografie - alles miteinander zu verbinden ist mein großes Hobby! Mit Lost-Place.org betreibe ich einen Blog rund um Lost Places, wo ich aber nicht nur meine Fotos und Videos veröffentlichen möchte, sondern auch gerne Tipps zu Lost Places gebe.

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