Backup für Fotografen Teil 3: Ich bleibe erstmal bei zwei Festplatten

hard disc drive or hdd with data from a computer
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Festplatten sind nicht mehr teuer – herkömmliche. SSDs dagegen schon ein wenig, dafür sind sie auch deutlich schneller. Ich habe bisher immer noch kein vernünftiges Backup-System gefunden mit dem ich zufrieden bin. Deswegen hier auch der dritte Teil meiner Serie „Backup für Fotografen“. Ich nutze zwar bisher noch die Amazon-Cloud, aber auch nur als Datensicherung, sollte meine Festplatte mal abschmieren und ich alle Daten auf einmal benötige. Einzelne Bilder? Das wäre viel zu aufwändig, bisher werden mir meine RAW-Bilder ja nicht angezeigt…

Ich will das Thema Amazon-Cloud gar nicht mehr weiter vertiefen, dass hatten wir ja schon. Trotzdem mache ich mir ja immer noch sorgen um meine Fotos. Nein, ich verdiene damit kein Geld. Es ist immer noch der emotionale Wert. Also habe ich weiter überlegt und bin zum Schluss gekommen, erst einmal eine zweite Festplatte zu nutzen. Ich habe mir eine zweite Festplatte bestellt, auf die ich einfach ein Backup mache. Also einfach kopiere was auf der ersten Festplatte drauf ist. Und dann lasse ich die Festplatte wieder im Schrank schlummern, bis ich wieder mal neue Fotos drauf spiele.

Warum ich kein NAS nutze

Jetzt könnte man sich fragen: Warum macht er sich so eine Arbeit und nutzt nicht einfach ein NAS? Gut, darüber habe ich auch schon nachgedacht, das Problem ist aber, dass wenn ich aus versehen ein Foto lösche, die Festplatte innerhalb kürzester Zeit gespiegelt wird. Der Datenverlust wäre da. Klar, wenn eine Festplatte einen defekt hat, habe ich immer noch die zweite Platte, aber mir geht es auch um das einzelne Foto. Ich hab meistens ein solches Glück, dass ich nicht groß drüber nachdenke und dann aus versehen etwas lösche, was ich gar nicht wollte. Und dann gibt es kein Zurück mehr.

Vielleicht gibt es ja doch eine Möglichkeit ein NAS zu nutzen, ohne dass ich bei einem versehentlichen löschen meine Daten aufgeben muss. Vielleicht kann man ja einstellen, dass es sich nur alle paar Stunden spiegelt. Da muss ich mich mal weiter informieren. Aber so ganz sicher bin ich mir da noch nicht. Toll wäre dass aber, denn ich könnte die das NAS-System direkt an mein MacBook Air anschließen und von dort aus auf meine Daten zugreifen und in Lightroom bearbeiten.

HDD oder SSD?

Eine gute Frage. Ich habe im MacBook Air, welches in die Jahre gekommen ist, eine SSD verbaut. Eigentlich schon ein krasser Unterschied zu einer HDD. Die Geschwindigkeit ist einfach unnormal schnell, besonders beim kopieren von Dateien. Ich will die SSD gar nicht mehr meiden. Und genau deswegen werde ich in Zukunft auch auf eine SSD setzen. Die externen von Samsung sollen extrem schnell sein, weshalb ich auch diese nutzen werde. Zwar ist eine SSD teurer, aber sie kann einfach schneller Daten verarbeiten. Und wenn ich dann noch überlege, dass ich dort auch die Videodateien abspeichern und von dort aus verarbeiten kann, ist es schon sinnvoller eine SSD zu nutzen.

Meine bisherige HDD von WesternDigital werde ich also als Backup nutzen und im Schrank aufbewahren. Einfach aus dem Grund heraus, dass sie mir bisher gute Dienste geleistet hat und ich als Backup-Festplatte keine SSD benötige. Das wäre rausgeschmissenes Geld wie ich finde. Wenn es dann mal zu einem Fall kommt, kann ich die paar Minuten (oder je nachdem wie viele Bilder kopiert werden müssen) oder Stunden warten, bis alle Bilder auf der neuen Festplatte sind.

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