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Meine Fototour durch Hamburg – Oh Hamburg meine Perle

Dockland Hamburg: Ein spektakuläres Gebäude
2 2.015

Bislang bin ich ja eigentlich nur in Lost Places unterwegs gewesen. Jetzt sollte es mal etwas anders werden. Nämlich das Gegenteil von verlassen. Ich habe mich nämlich getraut endlich das Equipment mal in der Öffentlichkeit zu verwenden und ein paar Fotos zu schießen. Ich habe eine Reise angetreten, auf die ich mich gefreut habe: Es ging nach Hamburg. Eine der schönsten Städte in Deutschland meiner Meinung nach – mit vielen coolen Spots für Fotografen.

Wir schreiben Dienstag. Ich ziehe meinen Fotorucksack auf, nehme meinen Koffer und meine Laptop-Tasche, packe sie ins Auto und fahre los. Das Ziel meiner Fahrt: Hamburg. Genauer gesagt Hamburg City, dort hatte ich mich nämlich für 2 Nächte im neuen ibis Hotel einquartiert. Vorteil dieses Hotels: Es liegt direkt an der Innenstadt und somit auch an der Speicherstadt. Genau das war nämlich auch mein Ziel: Gar nicht weit weg vom geschehen und die Speicherstadt vor der Tür. Eine Location, die ich unbedingt fotografieren wollte.

Die Foto-Tour durch Hamburg - hier in der Speicherstadt
Die Foto-Tour durch Hamburg – hier in der Speicherstadt

Zu zweit durch Hamburg

Hamburg kennt man. Man kennt sich zwar nicht wirklich aus, aber die Stadt kennt man einfach. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind und bin nach rund 3,5 Stunden auch angekommen. Zum Glück kenne ich in Hamburg ein paar Leute, sonst wäre es wahrscheinlich langweilig geworden. Ein guter Freund von mir, Sandro, hat sich die Zeit für mich genommen und mich auf meiner Foto-Tour quer durch Hamburg begleitet. Er selber kennt Hamburg wie seine Westentasche und ist auch Hobby-Fotograf. Also zogen wir gemeinsam los. Erstes Ziel: Die Landungsbrücken.

Hier habe ich direkt gemerkt dass ich nicht an einem verlassenem Ort bin, sondern wirklich an einem Hotspot. Als wir unser Equipment aufgebaut haben, kamen schon die nächsten Fotografen, die auch direkt ihre Kamera rausgeholt haben. Es kamen immer mehr. Das besonders schöne war, dass nicht nur das Wetter super gepasst hat, sondern auch die Uhrzeit. Die Sonne ging nämlich gerade unter – was ein krasses Bild! Wir waren an einem Spot, von dem man direkt auf die Landungsbrücken und den Hafen schauen konnte. Ein perfekter Einstieg. Genutzt habe ich hier das Sigma 10-20 F3.5 Weitwinkel-Objektiv. Einfach um viel aufs Bild draufzubekommen. Und ich finde das hat sehr gut funktioniert.

Als nächstes ging es dann zu einem Spot, wo mich das Gebäude richtig aus den Socken gehauen hat: Zu „Dockland“. Hierbei handelt es sich um ein Bürogebäude direkt an der Elbe. Das besondere an dem Gebäude ist, dass es die Form eines Parallelogramms hat und man auch auf das Gebäude kann. Haben wir auch gemacht. Super Aussicht von da oben. Wer also mal mit der Kamera in Hamburg ist, muss sich dieses Gebäude anschauen.

Dockland Hamburg: Ein spektakuläres Gebäude
Dockland Hamburg: Ein spektakuläres Gebäude

Der nächste Punkt auf der Liste war ebenfalls grandios: Er befand sich im Hafen direkt neben dem Theater, wo auch das Musical „König der Löwen“ läuft. Wer sich dort oben in Hamburg ein wenig auskennt, weiß wo sich dieser Ort befindet. Das geile an diesem Spot ist, dass man vor der Elbe steht und einen perfekten Blick auf die Landungsbrücken und den Fischmarkt hat. Da wir in der Dunkelheit dort waren, war es natürlich noch ein Stück geiler, da die Lichter hier für eine wirklich geile Stimmung und für ein grandioses Bild gesorgt haben. Hat man ein wenig nach Rechts geschaut, sah man auch die Elbphilharmonie. Ein grandioser Blick über den Hafen von Hamburg.

Und dann kam mein Favorit: Die Speicherstadt. Hier gibt es ja etliche Spots die man abklappern und abfotografieren kann. Das bekannteste Motiv ist hierbei aber das Wasserschloss. Das kann man perfekt von einer Brücke aus sehen und abfotografieren. Und man steht dort wahrscheinlich nie alleine, denn nicht nur am Abend, als Sandro und ich vor Ort waren, haben wir andere Fotografen gesehen. Als ich am nächsten Morgen durch die Speicherstadt gegangen bin und mir in Ruhe einen Kaffee getrunken habe, bin ich an diesem Spot vorbeigegangen und habe gesehen dass sich dort wieder einige Fotografen getummelt haben. Auch ein größeres Fotoshooting wurde dort durchgezogen. Und das bei wirklich kalten Temperaturen. Es war nämlich kalt und windig. Aber die werden sich schon ausreichend um das Model gekümmert haben.

Ich will nochmal hin!

Hamburg ist keine Stadt die man mal eben so sich anschaut. Man muss schon Zeit haben und ein paar Punkte haben die man sich auf jeden Fall anschauen möchte. Zum Glück hatte ich ja meinen persönlichen Guide, welcher sich rührend um mich gekümmert und mir viel von Hamburg gezeigt hat. Alleine hätte ich wahrscheinlich nicht alle Spots gefunden – wenn ich denn im Internet von ihnen gelesen hätte. Es gibt aber auch ein paar Learnings, die ich aus meiner ersten Tour mitnehmen kann.

Das Stativ ist ein enorm wichtiges Werkzeug, an dem man nicht sparen darf. Man sollte sich genau überlegen was für ein Stativ man haben möchte und was man braucht. Ich weiß selber dass es Stative weit über 300 Euro gibt und weiß auch was man dran hat. Nicht weil ich eins habe, sondern einfach weil sie auch deutlich stabiler sind. Ich will das AmazonBasics Kugelkopf-Stativ nicht schlecht reden, weiß aber auch dass ich mir vor meiner nächsten Tour dringend ein neues Stativ zulegen muss. Und dann muss ich mir aber auch im klaren darüber sein, dass ich mehr als nur eins benötige, denn für Lost Places kann man wiederum andere verwenden. Ich werfe jetzt nur mal das Stichwort „Reisestativ“ in den Raum. Ich finde nämlich gerade in Lost Places einen niedrigen Blickwinkel extrem interessant und Fotos mit einem solchen Blickwinkel auch wirklich sexy.

Die Speicherstadt in Hamburg aus einem anderem Blickwinkel
Die Speicherstadt in Hamburg aus einem anderem Blickwinkel

Dazu kommt, dass ich zwar noch immer mit meiner Sony SLT-A58 zufrieden bin, ich aber auch weiß dass es besseres auf dem Markt gibt. Und langsam werde ich mich auch umschauen müssen, denn ich hatte jetzt mein zweites Shooting mit einem Model und bin mit den Ergebnissen nicht zu 100% zufrieden. Da ist noch einiges rauszuholen. Einfach an Schärfe und Auflösung der Bilder. Aber mal sehen, es stehen noch einige andere Dinge an.

Als weiteres Learning kann ich sagen: Zieht euch warm an wenn ihr draußen unterwegs seid. Ich war nicht wirklich durchgefroren, aber wenn man bei geringen Temperaturen bis Nachts mit der Kamera unterwegs ist, steht man hier und dort auch ein paar Minuten. Da kann einem schnell kalt werden. An den Füßen zum Beispiel habe ich recht schnell gefroren, was bedeutet: Dickere Schuhe anziehen. Zum Glück war mir sonst gar nicht mal so extrem kalt, weil ich mich auf das Wetter eingestellt habe. Aber naja, bei der Schuhwahl habe dann den Kopf wohl ausgeschaltet gelassen.

Ich möchte auf jeden Fall nochmal nach Hamburg – natürlich mit Kamera. Und noch viel mehr Bilder schießen. Eine Nacht reicht einfach nicht. Wir haben jetzt nur die bekanntesten Spots abgefahren und fotografiert. Aber eine richtige Tour möchte ich dann auch nochmal machen. Das kann auch sehr spannend werden, gerade wenn man aus Blickwinkeln oder von Spots fotografiert, die nicht auf jedem zweitem Foto-Blog auftauchen.

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2 Kommentare
  1. Elke Weber schreibt:

    Hallo Christian,
    danke für die extrem geilen Fotos !!!! Mega klasse !!
    Ich selbst bin zwar nicht so der Städte-/Architekturfotograf – stehe eher auf Natur – aber die Bilder sind schon geil 🙂
    Hihi – und das nächste Mal ziehste Dich dann wärmer an, ja? 😉

    Liebe Grüße,
    Elke – die hier immer noch keinen wirklichen Lost Place gefunden hat 😉

    1. Christian schreibt:

      Hey Elke,

      ich bin in Hamburg an einigen Lost Places vorbeigelaufen 😉 Aber die Stadt war diesmal interessanter 🙂 Danke für dein Lob Elke!

      Grüße,
      Christian

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