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Mein Equipment

Ich bin ein Equipment-Freak. Das heißt: Ich schaue oft nach Neuheiten, schaue oft wie ich meine eigene Ausrüstung verbessern kann. Hier möchte ich die Möglichkeit nutzen, euch mein Equipment zu zeigen und vorzustellen. Vielleicht kann ich dem ein oder anderen ja dadurch bei einer Entscheidung helfen. Ich selber bin bei Equipment nämlich immer ein Mensch, der sich auf andere verlässt, sich Meinungen und Erfahrungen anhört. Egal um was es geht. Außerdem möchte ich dir einen Einblick geben, mit was ich meine Fotos und Videos festhalte 🙂

Meine Kamera

Ich bin ein Sony-Fan. Ich weiß nicht woran es liegt, aber schon meine erste Spiegelreflex-Kamera war eine Sony (die Sony Alpha a200). Als ich dann Jahre später mich wieder für die Fotografie begeisterte, habe ich wieder zu einer Sony gegriffen, zur Sony SLT-A58. Sie gilt als eine der besten Einsteiger-Kameras aus dem Hause Sony und wird dementsprechend viel benutzt. APS HD CMOS-Sensor, 20,1 Megapixel, 2,7 Zoll LCD-Display, Full-HD Videoaufnahme und A-Bajonett. Das sind die Eckdaten zur Sony SLT-A58, welche für mich auch eine Einstiegskamera ist, aber hoffentlich noch lange an meiner Seite bleibt.

Meine Objektive

Sony SAL 18-55mm F3.5-5.6

Mein erstes Objektiv war das Sony SAL 18-55mm F3.5-5.6 Objektiv. Warum? Weil es als Kit-Objektiv mit zum Lieferumfang der Sony SLT-A58 gehört. Und damit habe ich auch die ersten Fotos geschossen. Lange Zeit war es mein „Immerdrauf“ und auch mein einziges Objektiv, weil ich erst mit der Kamera umgehen lernen wollte – und erstmal sehen wollte, ob ich es überhaupt schaffe schöne Fotos zu schießen. Durch den Zoom ist es flexibel einsetzbar. Mit einer größten Blende von F3.5 ist zwar noch ein wenig Luft nach oben, aber das geht schon. Auch heute benutze ich es noch wenn ich auf Touren gehe.

Mein Sony SAL 18-55mm F3.5-5.6 Kit-Objkektiv
Mein Sony SAL 18-55mm F3.5-5.6 Kit-Objkektiv

Walimex Pro 8mm F3.5 Fisheye

Mein zweites Objektiv war das Walimex Pro 8mm F3.5 Fisheye, welches ich mir zugelegt habe weil ich auf den Fisheye-Stil stehe. Irgendwie hat er was und irgendwie finde ich Fotos mit dem Effekt cool. Also brauchte ich auch eins. Dieses Objektiv hat zwar keinen Autofokus, aber das braucht es auch nicht. Manuell zu fokussieren ist einfacher als man denken mag. Es bietet einen coolen Blickwinkel und einen coolen Effekt. Heute kommt es immer noch auf Touren zum Einsatz, schließlich bietet das Walimex Pro 8mm Fisheye-Objektiv auch ein enormes Blickfeld! Einen kleinen Erfahrungsbericht über dieses Objektiv habe ich auch geschrieben. Diesen kannst du hier lesen.

Das Fisheye-Objektiv: Walimex Pro 8mm F3.5
Das Fisheye-Objektiv: Walimex Pro 8mm F3.5

Sigma 10-20mm F3.5 EX DC HSM

Beim Amazon PrimeDay habe ich zugeschlagen und mir endlich ein Weitwinkel-Objektiv geholt. Ich wollte ein weiteres Objektiv mit einer geringen Brennweite und ohne Fisheye-Effekt. Also habe ich mir das Sigma 10-20mm F3.5 bestellt und habe mich sehr gefreut als es angekommen ist. Dann habe ich das erste mal festgestellt wie schwer ein Objektiv sein kann, denn im Vergleich zu meinen anderen Objektiven ist das Sigma 10-20mm F3.5 schon ein ordentlicher Brummer. Und mit 10mm kleinster Brennweite hat es auch einen ordentlichen Blickwinkel, der sich perfekt für die Lost Places eignet. Schneller Autofokus inklusive.

Sigma 10-20mm F3.5 Weitwinkel-Objektiv
Sigma 10-20mm F3.5 Weitwinkel-Objektiv

Sony SAL35F18 DT 35mm F1.8 SAM

Mit dem Sony 35mm Festbrennweiten-Objektiv habe ich mir einen Traum erfüllt, der mir schon lange im Kopf herumschwirrte: Ein Festbrennweiten-Objektiv! Endlich kommt mal ein wenig Bewegung in meine Fotografie, denn ich kann nicht zoomen und muss mich daher zum Motiv hin oder weg bewegen. Das gute am Sony 35mm F1.8 ist die Blende! Durch sie kommt mehr Licht auf den Sensor und ich schaffe es, den Hintergrund schön unscharf zu bekommen. Die größte Blende liegt bei diesem Objektiv bei F1.8, die kleinste Blende bei F22. Das ist schon ein ordentlicher Spielraum den man hier hat. Zudem bietet es Autofokus und auch die Möglichkeit, manuell zu fokussieren.

Sony 35mm F1.8 Festbrennweite
Sony 35mm F1.8 Festbrennweite

Sony SAL50F18 50mm F1.8

Ein weiteres Festbrennweiten-Objektiv welches ich haben wollte war das 50mm von Sony. Ich finde das 50mm ja ein Standard geworden sind und da ich ab und zu auch Portraits fotografiere, musste es einfach her. Ich finde Festbrennweiten sowieso spannend, besonders wegen der Lichtstärke. Das Sony SAL50F18 hat nicht nur einfach eine Festbrennweite, sondern ist auch extrem Lichtstark. So ist die größte Blende F1.8 und bietet somit auch ein schönes Bokeh. Wenn ich mit Models arbeite ist es mein Lieblingsobjektiv geworden, welches ich eigentlich gar nicht mehr abnehme. Ein wirklich tolles Objektiv und die Schärfe ist auch in Ordnung.

Sony SAL50F18 - Objektiv mit Festbrennweite
Sony SAL50F18 – Objektiv mit Festbrennweite

Action-Cams

GoPro Hero 4 Silver

Die GoPro Hero 4 Silver ist meine Actioncam und meine ständige Begleiterin auf meinen Touren zu den Lost Places. Ich habe sie einfach immer dabei. Nicht nur um schöne Videos zu machen, sondern auch um Fotos zu schießen – aber nur Selfies, die niemand zu sehen bekommt. GoPro ist bekannt für seine Actioncams und ich fand einfach, dass es eine GoPro sein muss. Sie lässt sich mit dem Smartphone (in meinem Fall iPhone) verbinden und fernsteuern. Sie macht sehr scharfe Videoaufnahmen, ein integriertes Touch-Display, ist im Standardgehäuse bis zu 40 Meter Wasserdicht und hat 12 Megapixel. Videos lassen sich in 720p, 1080p und 4K aufnehmen. Ich wähle immer 1080p, weil sich somit auch bis zu 60FPS aufnehmen lassen. Sie ist nicht nur meine Videokamera für die Hand, sondern auch in der Luft: Sie hängt zum Beispiel auch unter meiner Drohne, der DJI Phantom 2.

Actioncam: GoPro Hero 4 Silver
Actioncam: GoPro Hero 4 Silver

Rollei eGimbal G4 GoPro Gimbal

Der Rollei eGimbal G4 ist ein Handgimbal für Actioncams. Es passen nicht nur die Rollei-Actioncams rein, sondern auch die GoPro. Ich habe meine GoPro Hero 4 Silver eingespannt wenn ich auf Touren bin und der Gimbal gleicht die Bewegungen perfekt aus. Da er nicht groß ist, passt er auch sehr gut in den Rucksack, lässt sich einfach transportieren und muss nicht zusammengebaut werden wie die großen Gimbals (Beispiel: DJI Ronin), die man aus den professionellen Studios kennt. Für mich ein ideales Werkzeug um noch ruhigere Aufnahmen aus der Hand mit meiner GoPro zu machen – und eine echte Empfehlung!

Leider gibt es den Rollei eGimbal G4 so nicht mehr zu kaufen. Dafür gibt es aber den Feiyu Tech G4 GoPro Gimbal. Beide sind identisch. Warum? Weil Rollei den Gimbal von Feiyu Tech hat produzieren lassen und unter eigenem Namen verkauft hat.

Rollei eGimbal G4: Mein Gimbal für die GoPro
Rollei eGimbal G4: Mein Gimbal für die GoPro

DSLR-Rucksäcke

Lowepro Flipside 300

Mein erster DSLR-Rucksack, welchen ich mit auf Tour genommen habe war der Lowepro Flipside 300. Er war Anfangs für mich ideal, weil er nicht zu groß war und trotzdem alles reingepasst hat. Ich wollte was kompaktes, denn viel Equipment hatte ich nicht. Wichtig war mir dass meine Kamera und meine Linsen im DSLR-Rucksack Platz gefunden haben und geschützt waren. Und hier kann ich sagen, dass sie es waren. Der Lowepro Flipside 300 bietet genug Platz für eine DSLR-Kamera mit angesetzten Objektiv, 1-3 weiteren Objektiven oder Blitzen. Außerdem hat er ein kleines Fach für kleine Gegenstände, ein Netz an der Außenseite für eine Trinkflasche und eine Stativhalterung. Das Kamerafach ist über den Rücken zu öffnen, so dass das eigene Foto-Equipment geschützt ist.

Kompakt aber gut: Der Lowepro Flipside 300 Fotorucksack
Kompakt aber gut: Der Lowepro Flipside 300 Fotorucksack

Lowepro Flipside 500

Nun besitze ich mehr Equipment und muss mehr mit mir rumschleppen. Das sorgt natürlich auch dafür, dass ich einen größeren Fotorucksack brauchte. Die Entscheidung fiel auf den Lowepro Flipside 500, da ich auf der einen Seite sehr gute Erfahrungen mit der Marke Lowepro gemacht habe und auf der anderen Seite zufrieden mit dem kleineren Bruder der Flipside-Serie war. Er ist echt riesig im Vergleich zur 300er Version, bietet somit aber auch deutlich mehr Platz.

Es findet eine DSLR-Kamera mit angesetzten Objektiv seinen Platz, ebenso wie 1-2 weitere Kamera-Bodys, 2-4 weitere Objektive, Blitz, Speicherkarten und Zubehör. Das gute ist, dass der Lowepro an beiden Seiten ein Netz für Trinkflaschen oder anderes Zubehör – in meinem Fall Taschenlampe – hat sowie ein Daypack bietet, in dem sich Speicherkartenfächer befinden. Dort sind Abtrennungen vorhanden, in die man anderes Zubehör wie Festplatten und ähnliches unterbringen kann. Auch ein Fach für ein Tablet gibt es. Das werde ich aber wohl nicht nutzen. Auch beim Lowepro Flipside 500 erfolgt der Zugriff auf die Kameratasche über die Rückseite des Rucksacks, so dass die Foto-Ausrüstung auch in diesem DSLR-Rucksack perfekt geschützt ist. Das Stativ lässt sich beim Lowepro Flipside 500 am Rucksack festschnallen.

Groß und mit viel Platz: Der Lowepro Flipside 500 DSLR-Rucksack
Groß und mit viel Platz: Der Lowepro Flipside 500 DSLR-Rucksack

Stative

Amazon Basics Kugelkopf-Stativ

Mein erstes Stativ mit Kugelkopf kam aus dem Hause Amazon: Das Amazon Basics Stativ mit Kugelkopf war das, was ich mir zuerst zugelegt habe. Und es ist auch das, was mich heute noch auf meinen Lost Place-Touren begleitet. Es ist stabil aber auch leicht. Es ist nämlich aus Aluminium und somit nicht wirklich schwer. Aber man merkt trotzdem, dass man etwas hochwertiges in der Hand hat. Das Dreibeinstativ besitzt eine Traglast von bis zu 4 Kilogramm und hat eine maximale Höhe von 157,5 Zentimetern. Es gibt einen Kugelkopf, welcher mir flexible Perspektiven ermöglicht. Es gibt eine Schnellwechselplatte zum schnellen wechseln der Kameras (was bei mir nicht vorkommt) und eine integrierte Libelle. Die Tragetasche ist inklusive, brauche ich aber nicht da ich das Stativ lieber am Rucksack mit mir trage.

Manfrotto Befree MKBFRA4-BH Reisestativ

Mit dem Manfrotto Befree (MKBFRA4-BH) Reisestativ habe ich mir ein kompaktes und leichtes Reisestativ geholt, welches mich in Zukunft auf den Touren begleiten wird. Ich wollte ein kleines und leichtes Stativ, weshalb für mich nur Reisestative in Frage kamen. Manfrotto bot mit dem Befree Alu-Reisestativ die ideale Lösung: Nur 1,4 Kilo schwer, ein Packmaß von 40 Zentimetern und eine maximale Höhe von 140 Zentimetern. Perfekt also um in Zukunft mit mir auf Tour zu gehen!

Manfrotto Befree Alu Reisestativ: Ideal für meine Touren
Manfrotto Befree Alu Reisestativ: Ideal für meine Touren

Rollei Monkey Pod Mini-Stativ

Als Mini-Stativ habe ich das Rollei Monkey Pod Stativ dabei, welches aber nicht für meine Kamera gedacht ist, sondern für eine meiner Videoleuchten. Es ist flexibel wie ein Gorillapod und hat einen Kugelkopf. Somit lässt sich meine Leuchte genau so ausrichten wie ich es gerne hätte. Zudem sind die Beine des Mini-Dreibeinstativs biegsam. Damit kann ich das Rollei Monkey Pod nicht nur einfach aufstellen, sondern bei Bedarf auch aufhängen. Durch die Schnellwechselplatte habe ich das Stativ schnell mit meiner Videoleuchte verbunden oder getrennt.

Der Rollei Monkey Pod dient als Mini-Stativ für meine Leuchte
Der Rollei Monkey Pod dient als Mini-Stativ für meine Leuchte

Licht

Neewer CN-160

Für meine Videos habe ich mir die Neewer CN-160 LED-Leuchte geholt. Sie ist nicht nur kompakt, sondern bietet mit 660 Lumen auch eine extrem helle Ausstrahlung. Was ich besonders gut an dieser Videoleuchte – wie ich sie gerne nenne – finde, ist dass das Licht auch dimmbar ist. Ich kann die Helligkeit also einstellen wie ich sie gerade brauche. Zudem war im Lieferumfang ein weißer Diffusor dabei, ebenso wie ein orangener. Da ich kein Freund von Batterien bin, habe ich mir direkt Akkus dazu gekauft, welche ich nur noch aufladen muss, bevor es auf Tour geht. Eine perfekte Lichtquelle für meine Videos, damit es nicht ganz düster ist.

Die Neewer CN-160 Videoleuchte spendet mir Licht für meine Videos
Die Neewer CN-160 Videoleuchte spendet mir Licht für meine Videos

Sonstiges

Pixel Funkauslöser S2

Für meine Sony SLT-A58 habe ich einen Funkauslöser geholt. Ich wollte einen Fernauslöser, welchen ich verwenden kann wenn ich drei verschiedene Belichtungen aufnehme, was die Kamera ja zum Glück automatisch macht. Damit die Bilder aber nicht verwackeln, sondern es sich um identische Aufnahmen handelt, habe ich mich für einen Funkauslöser entschieden. Der Empfänger vom Pixel Funkauslöser S2 wird einfach in den Blitzschuh geschoben und dann mit einem kleinen Kabel mit der Kamera verbunden. Den Sender hat man in der Hand. Das gute ist, dass man nicht nur auslösen kann, sondern auch durch leichtes drücken des Auslösers erstmal nur die Fokussierung der Kamera aktiviert. Praktisch!

Fernauslöser für meine DSLR: Der Pixel Funkauslöser S2
Fernauslöser für meine DSLR: Der Pixel Funkauslöser S2

Noch ein paar Worte zu meiner Ausrüstung

Wie ihr seht, habe ich bereits jetzt einen vollen Fotorucksack und etwas an Ausrüstung. Das kommt daher, dass ich mich für das Thema stark interessiere und mich nicht nur ständig weiterbilde, sondern auch ständig neue Dinge ausprobiere. Dazu muss man Equipment kaufen. Die Links die ihr oben in den Beschreibungen seht, führen zu Amazon. Wenn ihr über die Links bei Amazon kauft, verdiene ich mir eine kleine Provision, mit der ich mein Hobby finanziere – und zum Beispiel auch neues Equipment kaufe. Ich finde es fair wenn ihr das wisst und wollte euch diese Information noch eben mitgeben.

Natürlich wird diese Aufführung meiner Ausrüstung immer aktualisiert und gepflegt, wenn etwas neues dazugekommen ist oder ich etwas nicht mehr besitze. Auch das fände ich nur fair. Mal sehen, wie diese Liste in der Zukunft ergänzt wird – damit ihr immer sehen könnt, welches Equipment ich besitze und mit welchen Dingen ich auf Tour bin. Aber: Ich habe natürlich nicht immer alles mit auf Tour. Der Rucksack wäre dann vieeeeel zu schwer 😉