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Diabetes-Klinik in der Lüneburger Heide

Wieder einmal bin ich nach Hamburg gereist und musste die Zeit im Norden natürlich auch etwas ausnutzen. Leider habe ich keinen Lost Place in Hamburg selber gefunden, deshalb musste ich einige Kilometer auf mich nehmen. Und das tat ich gerne, ich war schließlich mit einem gutem Freund in bester Gesellschaft. Wir hatten eine verlassene Diabetes-Klinik ausgemacht, die in einem Kurort in der Lüneburger Heide steht. Diese Klinik soll schon ein paar Jahre leer stehen und unser Ziel werden. Und das trotz extremer Kälte und Schnee.

Also hieß es: Warme Kleidung an und los gehts. Angekommen, haben wir uns erstmal umgeschaut und haben uns dann mit unserem Foto-Equipment auf den Weg in die verlassene Klinik gemacht, welche von außen nicht klein aussieht. Auch wenn eine Klinik groß aussieht, so besteht sie doch zum Großteil aus Patientenzimmern, weshalb nur wenige Spots innerhalb dieser verlassenen Locations für Fotos reichen. Trotzdem war es Pflicht ein paar Fotos mitzubringen.

Verlassene Diabetes-Klinik

Die verlassene Diabetes Klinik im ruhigen Kurort

Die verlassene Klinik, bei der es sich um eine Diabetes Klinik handelt, steht in einem Kurort in der Lüneburger Heide. Wann genau sie geschlossen wurde, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, es gibt unterschiedliche Berichte, dass sie 2002, 2003 oder auch 2004 geschlossen wurde. Ein genaues Jahr konnte ich also leider nicht feststellen. Die Klinik hatte finanzielle Probleme, weshalb sie geschlossen wurde. Bislang konnte man sich nicht einigen, was mit dem Grundstück und den leerstehenden Gebäuden passiert.

Die heutigen Eigentümer scheinen auch nicht ganz zufrieden zu sein mit ihrem Kauf, denn man ließt in diversen Interviews, dass sie einen Fehler gemacht haben und dieses Grundstück und die Gebäude niemals hätten kaufen sollen. So die heutige Meinung der Käufer. Und man ignoriert es. So sieht es innerhalb der verlassenen Diabetes Klinik aber auch aus: Vandalismus ohne Ende. Zwar habe ich schon schlimmere Lost Places gesehen, aber leider ist auch dieses Objekt kein wirklicher Hingucker.

Es gibt eingeschlagene Fensterscheiben, viele Ecken die voll mit Müll sind, Graffiti und natürlich auch viel Dreck. Dort haben sich leider schon einige Leute ausgetobt. Und trotzdem gab es ein paar tolle Motive, auch wenn Graffiti und Müll mit aufs Bild kamen. So gab es ein Röntgengerät, welches aber sichtlich nicht mehr intakt ist, ein Schwimmbad und auch Krankenhausbetten. Ich finde solche Motive immer sehr spannend, weil man dann nicht nur durch einen Lost Place geht und leere Räume vorfindet. Sondern auch Objekte, die einfach zu verlassenen Ort passen.

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Über Christian

Begeistert von Lost Places, Fotografie und Videografie – alles miteinander zu verbinden ist mein großes Hobby! Mit Lost-Place.org betreibe ich einen Blog rund um Lost Places, wo ich aber nicht nur meine Fotos und Videos veröffentlichen möchte, sondern auch gerne Tipps zu Lost Places gebe.

6 Kommentare

  1. Sehr geiler Lostplace. Aber Schade das es so viele Sprayer und Randalierer gibt die einfach immer alles zerstören müssen. Was ist mit den Jungs und Mädels nicht richtig?

    Sehr geile Bilder weiter so ..

    • Ich gehe in diesem Ort zur Schule…es ist Tradition etwas für die nächsten zu Hinterlassen aber soweit wie hier im Beitrag trau ich mich nicht rein…

  2. Ja das ist mir auch klar und ich finde es auch nicht sonderlich schön aber dagegen machen kann ich alleine mit 15 jahren halt nicht…

  3. Ich frage mich immer, was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht, die unter einem solche extremen Zerstörungswahn leiden. Irgendwas stimmt doch nicht mit denen – im Grunde haben die alle eine psychatrische Behandlung nötig. Es ist einfach nicht normal, wenn man Freude dabei empfindet, Dinge zu zerstören, egal, ob sie noch genutzt werden oder nicht. Vor wenigen Woche habe ich das in einem Objekt in Geesthacht gesehen: Kaum eine Scheibe, die noch ganz ist, kaum ein Waschbecken oder eine Toillettenschüssel, die nicht zerschlagen wurde. Hinzu kommen heruntergerissene Vorhänge, zerstörte Lampen, zerstötrtes Inventar….
    Eigentlich müssen wir Angst haben, dass solche Menschen tagtäglich unter uns oder gar mit uns leben…..

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