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Premiere Pro: Die perfekten Rendereinstellungen für Youtube

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Wer schonmal ein Video auf Youtube hochgeladen hat, der wird gemerkt haben, dass Youtube im Hintergrund ein wenig am Video dreht. Das merkt man genau dann, wenn man sich das Video ansieht und sich fragt, wo die Qualität des Originals geblieben ist. Fakt ist, Youtube schraubt an den Videos herum und codiert sie nochmal neu. Aber das tut Youtube nur dann, wenn man die Rendereinstellungen nicht richtig gewählt hat und der Video-Hoster die Einstellungen nicht mag.

Das Logo von Adobe Premiuere Pro
Adobe Premiere Pro

Doch welche Rendereinstellungen braucht man, um wirklich das Non-Plus Ultra rauszuholen? Nun, die perfekten Einstellungen gibt es leider nicht, Youtube wird immer mal wieder an den Videos was ändern, sei es auch nur, dass sie in der Größe der Datei komprimiert werden. So zumindest meine Meinung. Allerdings glaube ich, dass man mit den richtigen Rendereinstellungen ordentlich was aus der eigenen Qualität rausholen kann bei Youtube, schließlich bekommen auch viele andere ein sauberes Bild ohne verpixelte Flächen hin. Das funktioniert aber nur dann, wenn auch die Kamera ein ordentliches Bild aufgenommen hat! Sprich: Um das beste Ergebnis zu bekommen, musst du zwischen Hardware und Software das perfekte Zusammenspiel finden, genau so wie du optimale Rendereinstellungen nutzen musst.

Ich möchte dir in diesem Blogpost meine Rendereinstellungen zeigen, die ich für mich rausgefunden habe und seither auch nutze. Ich schneide derzeit noch am häufigsten meine Videos mit Premiere Pro CC, da ich nicht nur Creative Cloud-Nutzer bin, sondern auch große Stücke von Adobe seinen Produkten halte. Zwar bin ich auch im Besitz von Apples Final Cut Pro X, dennoch geht es in diesem Blogpost über die optimalen Render-Settings für Youtube in Adobe Premiere Pro.

In Adobe Premiere Pro für Youtube rendern

Zwar besitzt Premiere Pro von Adobe schon vorgefertigte Presets, wobei sich auch Youtube-Einstellungen darunter befinden, ich habe die ganze Sache aber noch ein wenig angepasst. Außerdem gibt Google bzw. Youtube ja auch schon einige Rendereinstellungen vor und empfiehlt diese. Und diese sollte man sich mal genauer anschauen, wobei es natürlich noch ein ticken besser geht. Youtube empfiehlt hier entsprechende Rendereinstellungen um ein gutes Ergebnis nach dem Upload zu erzielen, allerdings ist es auch so, dass es dort auf der Seite mal eine Sektion gab, in der höhere Bitraten für die Leute empfohlen wurden, die noch mehr aus ihren Videos rausholen wollten – also die Power-Pro User, die das ganze auch beruflich machen. Aber zurück zu den Einstellungen, die ich empfehlen kann.

Wer mit Premiere Pro von Adobe rendert, dem empfehle ich immer zum MP4 Container – genau so wie es Youtube tut. Das hat einen Grund: Youtube muss MP4 nicht mehr umwandeln bzw. codieren, sondern kann gleich damit arbeiten. Damit sind die Videos nicht nur schneller Verarbeitet, sondern bleiben auch in einer hervorragenden Qualität. Als Video-Codec sollte H.264 genutzt werden, so wie es Premiere Pro auch in den eigenen Presets vorgibt. Wer die Youtube-Presets in Adobe Premiere Pro sucht, der muss unter diesem Codec nachschauen. Als Profil sollte „High“ gewählt werden, ebenso wie ein Progressiver Scan. Eigentlich könnte man nun alle Export-Eigenschaften (also Rendereinstellungen) der Youtube-Presets nehmen, nur kleine Anpassungen sich zu nutze machen.

Rendereinstellungen in Adobe Premiere Pro für Youtube
Meine Rendereinstellungen in Adobe Premiere Pro für Youtube

Ich selber schraube die Bitrate in den Export-Einstellungen immer ein wenig nach oben. Damit wird zwar auch die finale Datei größer, allerdings habe ich auch mehr Qualität. Man muss nicht denken, dass man jetzt die Bitrate nur auf das Maximum stellen muss und man schon die beste Qualität erreicht – das ist falsch gedacht. Ab einem bestimmten Punkt geht es nämlich schon nicht mehr weiter. Für Aufnahmen von 1080p nutze ich persönlich immer 16 Mbit/s, obwohl Youtube sagt: 8 Mbit/s reichen aus. Das mag ja auch sein, allerdings bin ich der Meinung, dass es mit 16 Mbit/s als Bitrate bei Full-HD aufnahmen noch ein Stück weit besser aussieht. Kann aber auch ein Placebo-Effekt sein, was ich allerdings nicht wirklich glaube.

Hier noch einmal meine Export-Einstellungen als Zusammenfassung:

  • MP4 als Container
  • H.264 Codec
  • Feldreihenfolge: Progressiv
  • Seitenverhältnis: Quadratische Pixel (1,0)
  • Profil: High
  • Level: 4,2
  • Zielbitrate: 16 Mbit/s
  • Maximale Bitrate: 16 Mbit/s

Diese Einstellungen nutze ich für Full-HD Aufnahmen. Leider habe ich derzeit nicht die Möglichkeit, ordentliche 4K Aufnahmen zu machen und zu verarbeiten, daher verzichte ich an dieser Stelle darauf, entsprechende Einstellungen zu empfehlen, da ich dort selber noch keine Erfahrungen habe. Wer mag, kann ja auch mal seine eigenen Einstellungen in die Kommentare posten, vielleicht hat man ja auch noch ein paar Punkte für mich, die ich für meine Einstellungen nutzen kann – niemand ist perfekt.

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