Final Cut Pro X Tipp #003: Eigene Export-Zielorte festlegen

Eigene Zielorte in Final Cut Pro X festlegen: Kinderleicht und schnell
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Immer wieder Export-Einstellungen einzustellen, wenn man ein Video fertig geschnitten hat, kann schon ziemlich nervig sein. Aber das muss nicht sein. Final Cut Pro X bietet die tolle Möglichkeit, Favoriten anzulegen, für Zielorte der Exporte. Bedeutet: Du kannst Zielorte und Einstellungen für deine Exporte einstellen und somit einen Export mit nur wenigen Klicks fertigen. Wenn du dann also dein Video fertig hast, brauchst du nur noch wenige Klicks, denn alles ist voreingestellt.

Diese nützliche Funktion ist gar nicht mal versteckt in Final Cut Pro X und erleichtert es mir, schnell und einfach meine Videos zu rendern und abzuspeichern – bzw. einfach zu exportieren. Besonders, weil ich immer zwei Versionen eines Videos mache: Eine Preview-Version, die ich mir dann anschaue aber in nicht der höchsten Qualität ist. Da schaue ich mir dann meistens nur an, ob die Bilder alle sitzen, ob die Effekte ordentlich sind und ob der Schnitt auch passt. Die Qualität wird bei mir erst im letzten Schritt, kurz vor dem Upload gecheckt. Immer wieder erst alle Export-Einstellungen in Final Cut Pro X einzustellen wäre mir viel zu lästig. Das geht nämlich auch mit nur einen Klick!

Final Cut Pro X: Eigene Exporteinstellungen & Zielorte festlegen

Wenn du Final Cut Pro X geöffnet hast, sind es auch nur wenige Klicks bis du eigene Zielorte und eigene Exporteinstellungen festlegen kannst. Du gehst einfach auf „Ablage“ dann auf „Bereitstellen“ und anschließend auf „Zielort festlegen“. Dann öffnet sich ein Menü, in dem du auf der linken Seite schon festgelegte Zielorte findest und eigene hinzufügen kannst. Auf der rechten Seite findest du die verschiedenen Möglichkeiten bzw. Zielorte, die von dir festgelegt werden können.

Eigene Zielorte in Final Cut Pro X festlegen: Kinderleicht und schnell
Eigene Zielorte in Final Cut Pro X festlegen: Kinderleicht und schnell

Da ich meine Lost Places Videos nicht aus Final Cut Pro X auf Youtube hochlade, sondern es selber über den Browser mache, speichere ich meine Videos einfach auf dem Desktop. Dazu nutze ich die Voreinstellung „Datei exportieren“ und ziehe sie einfach in die linke Spalte des Menüs. Dort sind nämlich alle „Favoriten“ aufgeführt. Außerdem können sie auch gelöscht werden. Nachdem man den Punkte „Datei exportieren“ im Menü „Zielorte“ von Final Cut Pro X in die linke Spalte gezogen hat, kann man Einstellungen für den jeweiligen Export festlegen. Folgende Exporteinstellungen stehen zur Verfügung:

  • Format
  • Video-Codec
  • Auflösung
  • Audioformat
  • Öffnen mit

Wichtig für uns: Format, Video-Codec, Auflösung und Audioformat. Bei Format habe ich „Audio und Video“ eingestellt, weil wir ja ein Video mit Audio abspeichern möchten. Beim Video-Codec nutze ich den Codec H.264. Dieser ist der gängigste. Ich stelle mit Absicht kein ProRes 422 ein, weil ProRes primär für die Postproduction (also die Nachbearbeitung des Videos) angedacht ist. Die Auflösung kann man leider nicht ändern – hier steht immer: Wie Quellmaterial. Heißt: Euer Quellmaterial sollte schon eine entsprechende Auflösung haben! Auch das Audioformat wird automatisch dem Format vom Video bzw. dem Video-Codec angepasst. Als letztes lasse ich beim Punkt „Öffnen mit“ immer „Quicktime Player“ eingestellt, was auch als Standard eingestellt sein sollte.

Exporteinstellungen für die eigenen Zielorte in Final Cut Pro X festlegen
Exporteinstellungen für die eigenen Zielorte in Final Cut Pro X festlegen

Zu guter letzt benenne ich den Punkt in der linken Spalte noch um. Zum Beispiel: „1080p beste Qualität“. Oder eben „Preview 720p“. Somit weiß ich immer was ich klicken muss. Ich bin ja sowieso ein kleiner Ordnungsfanatiker wenn es um meinen Rechner geht. Wieso also nicht auch in Final Cut Pro X? Schnell noch das Menü schließen und schon kann man in Zukunft mit nur einem Klick in Final Cut Pro X seine Videos exportieren, ohne die Einstellungen neu einstellen zu müssen.

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