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Über mich

Mein Name ist Christian, ich bin der, der hier schreibt. Der von dem du die Bilder und Videos hier auf Lost-Place.org siehst. Ich bin Hobby-Fotograf von Lost Places und drehe sowie schneide gerne die Videos zusammen, die du auf meinem YouTube-Kanal finden kannst. Nicht nur von Lost Places, auch einfach mal ein paar Timelapse-Videos, genau so wie Luftvideos die ich mit meinem Quadrocopter aufgenommen habe.

1990 wurde ich in Wuppertal geboren, einer schönen Stadt in NRW, ganz in der Nähe von Düsseldorf, Köln und dem Ruhrgebiet. Super Zentral also. Hier wohne und lebe ich auch heute noch, denn obwohl Wuppertal eigentlich gar nicht den besten Ruf hat, gefällt es mir hier ganz gut. Den Blog Lost-Place.org habe ich 2015 gestartet – da begann auch meine „Karriere“ als Urbexer. Als mich das Thema gepackt hat, habe ich mir schnell die passende Domain gesichert und sie dann erstmal liegen gelassen. Weil ich nicht wusste was ich damit anfangen soll. Irgendwann kam mir die Idee mit dem Blog.

Wer bin ich und was mache ich eigentlich?

Wie schon gesagt bin ich Christian. Heute bin ich selbständiger SEO (Suchmaschinenoptimierer). Das war ich aber nicht immer: Ich habe eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht und währenddessen meine Liebe für das Online Marketing entdeckt. Einfach so in meiner Freizeit. Ich fand es interessant wie im Internet geworben wird, wie Google funktioniert und wie man Webseiten baut. Also habe ich mich damit befasst und es selber versucht. Während meiner Ausbildung habe ich dann meine ersten Projekte gestartet. Nach meiner Ausbildung hatte ich keine Lust mehr auf die Arbeit als Industriemechaniker und habe nach einer Stelle im Online Marketing gesucht – dank guter Kontakte, Twitter und dem Wissen was ich mir langsam aber sicher aufgebaut habe hat es dann auch sehr gut geklappt. Dann ging es nach zwei Monaten die ich als ausgelernter Industriemechaniker gearbeitet hab in einen Bürojob. Von 2012 bis 2014 – dann habe ich mich komplett Selbstständig gemacht und bin es noch bis heute.

Christian der Urbexer: Das bin ich
Christian der Urbexer: Das bin ich

2015 hat mich dann das Lost Place-Fieber gepackt. Aus einer totalen Schnapsidee: Wir saßen Abends mit ein paar Freunden zusammen, von denen einer erzählte dass er einen Bunker im Wald gesehen hatte. Also sind wir losgefahren und haben alle unseren Mut zusammen gepackt und sind in diesen Bunker rein. Es war nur ein kleiner Stollen – aber irgendwie war es aufregend. Es war Nervenkitze. Und das wollten wir wieder erleben. Also haben wir uns ein paar Tage später wieder getroffen und haben den ersten Lost Place besucht – eine alte Klinik. Ab dann war es um mich geschehen. Ich wollte mehr. Ich wollte schöne Locations sehen. Ich wurde zum Urbexer.

Der Weg zum Hobby-Fotografen

Ich glaube ja, dass meine ersten Schritte in Richtung Fotografie und Videografie schön extrem früh anfingen. Schon als kleines Kind wollte ich im Urlaub immer die Kamera halten und filmen. Mit vollen Zoom natürlich, damit alles extrem verwackelt ist. Ich hatte wenig Plan von dem was ich da überhaupt machte. Aber das störte mich nicht! Ich hielt eine Kamera in der Hand, wusste wie man sie einschaltet, wie man den Zoom bedient und wie man die Aufnahme startet und stoppt. Ich war der gefühlte King. Jeder Urlaub sollte von mir dokumentiert werden. Und der kracher ist: Diese Kamera existiert und lebt heute noch.

Irgendwann habe ich eine kleine Kompaktkamera geschenkt bekommen, mit der ich dann auch noch meine ersten Schritte in der Fotografie machte. Die Kamera war nicht die beste, aber für mein Alter, ich glaub ich war 12 oder 13, war sie perfekt geeignet. Ich habe hier und dort versucht ein paar Fotos zu machen, habe ausprobiert und experimentiert was das Zeug hielt. Einfach weil ich Bock drauf hatte. Ich fand es schön mir alles selber beizubringen und nicht die Tipps zu befolgen die man im Internet ständig finden kann. Ich wollte meinen eigenen Style.

Dann hat mich das Fotografie-Fieber wieder losgelassen. Ich hatte viel um die Ohren als 12 oder 13 jähriger: Fußballtraining, Schule, Freunde und so weiter. Das was man als kleiner Junge halt so macht. Und 2010 hat es mich dann wieder gepackt: Ich durfte mittlerweile Auto fahren, hatte einen Golf 3 und einen Führerschein – und stand voll auf Autos und das rumbasteln daran. Ich war in einem Golf 3 Forum angemeldet, wo man regelmäßig treffen organisierte um zusammen zu grillen und so weiter. Da bin ich dann mal hingefahren – und sah jemanden mit einer dicken DSLR rumrennen, der die Autos ablichtete. Ich wollte das auch und kaufte mir im gleichen Jahr noch meine erste DSLR von Sony. Die Sony Alpha a200. Ich war stolz, glücklich und wollte fotografieren was das Zeug hält. Vor allem coole Autos. Und das tat ich dann auch.

Im gleichen Jahr war ich auf Fehmarn im Urlaub und habe mich dort an der Landschaftsfotografie geübt. Meine ersten Bilder ohne Autos entstanden. Und schon hatte man mich: Ich war gefesselt vom Fotografieren. Musste aber auch schnell auf den Boden der Tatsachen geholt werden: Schütze deine Kamera, sonst geht sie kaputt. Und schon stand ich da ohne Kamera und hatte irgendwie auch das Fotografieren wieder vernachlässigt. Obwohl es wirklich Spaß gemacht und obwohl ich Lust hatte weiter zu machen.

Und dann kam das Thema Lost Places: Die ersten verlassenen Orte wurden noch mit dem Handy gefilmt und fotografiert, bis ich den Entschluss packte, mir eine DSLR zu kaufen. Da ich mit der Sony damals zufrieden war, schaute ich mich nach Einsteiger-Kameras von Sony um. Und siehe da: Schnell stand fest ich kaufe mir eine Sony SLT-A58. Und die wurde es dann auch. Kaum hatte ich die Kamera, wollte ich direkt losziehen und fotografieren. Und ich gehe besser mit meiner Kamera um – ich möchte sie ja noch ein wenig benutzen.

Hinter Lost-Place.org stehen Christian und Assim, zwei Freunde und leidenschaftliche Urbexer
Hinter Lost-Place.org stehen Christian und Assim, zwei Freunde und leidenschaftliche Urbexer

Blogger.

Als SEO hat man eine Berufskrankheit: Man schaut sich immer nach freien Domains um, die ein Schlüsselwort beinhalten. Deswegen habe ich mich auch recht früh auf die Suche gemacht nach Domains in die Richtung Lost Places. Und als einzige Domain war noch „Lost-Place.org“ frei. Also habe ich sie genommen und registriert ohne erst einmal zu wissen, was ich damit überhaupt anstellen soll. Aber das war ja auch egal, Hauptsache ich habe die Domain. Projektieren kann man sie später immer noch.

Irgendwann habe ich überlegt was ich damit anstellen kann: Ein Portal auf dem man Adressen stellt und verkauft? Ne, das wäre nicht mein Stil, außerdem gibt man die Adressen nicht raus. Den Urbex-Codex hatte ich nämlich schon sehr schnell im Blut. Wie siehts mit einer einfachen Gallerie für meine Bilder aus? Hätte was, aber irgendwie möchte ich auch mehr damit machen. Ein Forum? Davon gibt es schon ein paar, auch wenn sehr viele eingeschlafen sind. Ein Blog? Ja, ein Blog! Und schon entstand mein kleiner Blog Lost-Place.org.

Schnell alles eingerichtet und schon konnte es losgehen. Für mich praktisch Routine. Auf gehts. Zum ersten Blogbeitrag auf Lost-Place.org! Endlich ging es los. Und endlich konnte ich schreiben. Aber das war nicht alles was ich wollte, ich wollte nämlich einen Blog verbunden mit einer Art Gallerie, in der man die Fotos die ich auf meinen Touren geschossen habe, sehen kann. Und das habe ich dann auch gemacht. Denn es ist mein Blog. Ich mache hier was ich möchte. Und ich wollte nicht nur über Lost Places und Urban Exploration schreiben, ich wollte auch noch über Fotografie und Videografie schreiben – zwei Themen, die ich direkt mit meinem Hobby, dem Urbexen, verbinden kann. Und so steht er heute da: Mein Blog Lost-Place.org, wo ich über Lost Places schreibe, auf dem ich Tipps zu Software gebe, auf dem ihr meine Bilder von Lost Places sehen könnt und so weiter.

Ich bin nicht allein!

Ich sage immer wieder, dass man nicht alleine in verlassenen Gebäude gehen sollte. Das wäre viel zu gefährlich. Ich habe einen sehr guten Freund, der zu meinen engsten Freunden gehört, von meinem Hobby erzählt. Bevor es diesen Blog gab. Er schaute mich verdutzt an und meinte zu mir „Hey, das mache ich auch ganz selten mal! Cool!“. Und schon hatten wir etwas neues was uns verbunden hat. Und schon wurde auch die erste Tour geplant.

Sein Name ist Assim. Er ist Marokkaner und ein wirklich guter Freund. Auf ihn ist verlass. Mit ihm kann man sprechen. Mit ihm kann man auch Blödsinn machen. Wir sind auf einer Wellenlänge. Und er ist Urbexer!

Assim: Ein Freund und Urbexer. Der zweite Part von Lost-Place.org
Assim: Ein Freund und Urbexer. Der zweite Part von Lost-Place.org

Assim und ich gehen so gut wie immer gemeinsam auf Tour. Er fotografiert auch gerne, veröffentlicht aber seine Bilder nicht. Er schießt sie nur für sich, was ich ihm auch nicht vorhalte. Soll jeder mit seinen Bildern machen was er möchte. Assim und ich haben schon einige Kilometer im Auto runtergerissen, nur um zu Locations zu fahren. Wir sind schon in Locations reingegangen, die uns total fasziniert haben. Wir haben beide schon stundenlang vor dem Rechner verbracht, nur damit wir neue coole Locations finden. Wir sind schon morgen früh so früh aufgestanden, nur damit wir genug Zeit auf unserer Tour haben.

Assim selber arbeitet an diesem Blog aber nicht aktiv mit. Er hat davon wenig Plan, was aber kein Problem ist. Trotzdem sehe ich Lost-Place.org irgendwie als Gemeinschaftsprojekt an. Denn: Er ist nicht nur mit Tour dabei, sondern fotografiert auch selber – und sagt mir ab und zu „Ey Christian, guck mal da! Willst du das nicht noch einfangen?“. Das was ich nicht sehe, sieht er. Das wo ich mal Ratlos bin, füllt er mit frischen Ideen wieder auf. Wir ergänzen uns super. Ich würde lügen wenn ich nicht gestehen würde, dass Assim mir schon oft geholfen hat. Bewusst oder unterbewusst. Er er auch der Typ, der hinter mir läuft damit ich nicht stolpere oder irgendwo runterfalle, wenn ich mal ein Video drehe und mich nicht auf den Weg konzentrieren kann. Wie man merkt, hilft mir mir wo er kann – er kann zwar nicht aktiv hier am Blog arbeiten, aber dafür hilft er mir dabei auf Touren. Genau so wie ich ihm helfe, wenn er mal fragen hat. Denn mit Kameras und deren Technik hat er sich noch nicht so stark auseinandergesetzt. Aber das ist ja kein Problem, da helfe ich mit meinem Wissen was ich bisher habe. Auch wenn ich kein Profi-Fotograf bin.

Aus diesen Gründen schreibe ich auch oft im Blog „Wir“ statt „Ich“. Weil ich kein Ego bin, sondern Assims Arbeit genau so anerkenne. Auch wenn es eher eine passive Arbeit an diesem Projekt ist. Aber er ist einfach ein von diesem Blog. Wundert euch aber nicht wenn ich mal „Wir“ und mal „Ich“ im Blog schreibe. Das ist halt einfach so. Nehmt das nicht zu ernst. Ihr sollt nur wissen, hinter diesem Blog stehen wir beide.

Das war es dann auch schon..

…und jetzt habt ihr einen doch längeren Einblick und Überblick über dieses Projekt und uns bekommen als ich vorher gedacht habe. Ich dachte vorher: Schreib mal eine Seite über dich, um das ganze ein wenig persönlicher zu machen. Und jetzt? Deutlich über 1700 Worte hat diese Seite. Weil ich dieses Projekt liebe. Weil ich dann auch nicht darauf achte. Weil es ein Hobby ist, welches mich extrem gepackt hat.

Jetzt lasse ich euch mit dem Wissen über uns alleine und wünsche euch alles gute und liebe Grüße,

Christian

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